Der erste Schultag

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Kaum ein Stehplatz war mehr zu ergattern, als am 15. September um halb neun Uhr morgens die neuen Erstklässler mit ihren Eltern, Großeltern und Geschwistern zur Begrüßung in unsere Grundschulturnhalle gekommen waren. 83 Mädchen und Buben saßen gespannt in der ersten und zweiten Reihe und lauschten den Begrüßungsworten unserer neuen Rektorin.

Frau Crössmann, die bereits in München eine Grundschule geleitet hatte, ist seit diesem Schuljahr unsere neue Schulleiterin. Sie wandte sich nach einem kurzen Wort an die Eltern sogleich den Kindern zu und ließ die erwartungsfrohen ABC-Schützen raten, was denn wohl im Schulranzen und in der Schultüte enthalten sein könnte.

Neben einer Warnweste, die die Kinder wie jedes Jahr vom ADAC zur Verfügung gestellt bekommen sowie einem Federmäppchen und einem Buch versteckte sich die Leselernfigur "Lola" im Schulranzen.

Frau Crössmann ließ im Zwiegespräch mit der Handpuppe erkennen, dass es schon bald mit dem Lesenlernen und allem, was die Kinder sonst bereits sehnsüchtig erwarteten, losgehen werde, und nach ein paar Tipps und Hinweisen für die Eltern ging es in die Klassenzimmer.

Zuvor hatten die Kinder am Empfang A-, B- und C-Brez'n erhalten, die ihnen nun bei der Orientierung helfen konnten - auch die Erstklasslehrerinnen Frau Kern, Frau Arlt-Greene und Frau Forster trugen die entsprechenden Buchstaben um den Hals und standen nun bereit, ihre Kinder in die Klassenzimmer zu begleiten. (s. Foto, Hintergrund)

Die Kinder der zweiten Klassen sangen für die neuen Erstklässler das "Lied über mich" und geleiteten schließlich die Neuankömmlinge durch ein singendes Spalier das ganze Treppenhaus hinauf: "Herzlich willkommen in unserer Schule!"

In den Klassenzimmern wurden noch schnell ein paar Fotos gemacht und nach ein paar Worten durch die jeweilige Klassleiterin durften die Kinder ihre erste Schulstunde erleben. Währenddessen wurden die Eltern mit Kaffee vom Elternbeirat "getröstet".

Beim freiwilligen ökumenischen Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche  erhielten die Kinder und ihre Lehrerinnen schließlich den Segen Gottes von den ortsansässigen Pfarrern. Mit der Botschaft von Gott "Ich bin da!" und einem Päckchen Buchstabennudeln als kleinem Geschenk am Ausgang wurden die Familien nun in den Nachmittag entlassen, um den besonderen Tag beliebig weiterzufeiern.